Braunschweigischer Geschichtsverein

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Neuigkeiten

Neue Studienfahrt

Veranstaltungen

Sachthematischer Archivführer für die Region Braunschweig - oder wie Archivquellen federleicht zugänglich werden

12.12.2019

Von Löwe, Lärm und Liebe - in kurzen Artikeln zu historischen Themen und Fragestellungen mit Regionalbezug soll in einem sachthematischen Archivführer für die Region Braunschweig exemplarisch archivübergreifend dargestellt werden, welche Quellen vorhanden sind und wo sie sich befinden.

Das Projekt ist derzeit noch ein "work in progress". Gerne kann sich das Publikum mit Wünschen, Vorschlägen oder eigenen Beiträgen daran beteiligen.


Handel und Gewerbe des Königreichs Westphalen im Zeichen des "système continental"

21.11.2019

Wirtschafts- und Zollreformen, staatliche Gewerbeförderung und Regulierung der Außenhandelsbeziehungen im Königreich Westphalen hatten gerade auch auf die Messestadt Braunschweig große Auswirkungen. Der Vortrag zeichnet das detailreiche Wirtschaftsprofil eines Modellstaates zwischen Integration in die napoleonische Herrschaft und deren Ablehnung.


Ein neues Ortsnamenbuch für Braunschweig

20.06.2019

Seit vielen Jahren wird an der Akademie der Wissenschaften zu Göttingen an einem Niedersächsischen Ortsnamenbuch gearbeitet. Neu erschienen ist der Band zu den Ortsnamen der Stadt Braunschweig. Kirstin Casemir, die zu Autorinnen und Autoren des Bandes zählt, wird den Band vorstellen und auf die Potenziale der Ortsnamenforschung eingehen.

 


Braunschweig und der Kaffee. Die Geschichte des Röstkaffeemarktes von den Anfängen bis in unsere Tage

25.04.2019

Peter Albrecht behandelt in seinem Vortrag die Entwicklung des Röstkaffeemarktes seit seinen Anfängen im 18. Jahrhundert. Dabei kommen auch zahlreiche Fragen rund um den Kaffee zur Sprache. Außerdem werden die regionalen Entwicklungen stets in den überregionalen Kontext eingeordnet.


"Lästige Ausländer" oder ordentliche Gemeindemitglieder? Jüdische Migrantinnen und Migranten in Braunschweig in der Zeit um den 1. Weltkrieg

17.01.2019

Um 1900 entwickelte sich das Deutsche Reich zu einem Transitzentrum jüdischer Migration aus Osteuropa nach Übersee. In den 20er Jahren machten Migranten aus Osteuropa rund ein Drittel der jüdischen Gemeinschaft in der Stadt Braunschweig aus.

Wie verdienten sie ihren Lebensunterhalt, gelang ihnen die Einbürgerung, wie gestaltete sich ihr Kontakt zur etablierten Braunschweiger Judenheit, wie reagierte die Stadtbevölkerung auf den Zuzug?


Büssing als Bürger

25.10.2018

Heinrich Büssing (1843-1929) ist eine Ikone der Braunschweiger Industriegeschichte. Aber wie integrierte sich dieser Selfmademan in die Kommune, die Honoratiorengesellschaft und ihre Assoziationen?


Die Revolution von 1830 und ihre prägende Wirkung

19.04.2018


900 Jahre Wolfenbüttel: den Anfängen auf der Spur

22.03.2018


Landesgeschichte digital - neue Formen der Vermittlung der Braunschweigischen Landesgeschichte

22.02.2018


Eine neue Beständeübersicht für das Stadtarchiv Braunschweig

11.01.2018

Die Ordnung eines in Jahrhunderten gewachsenen Archivs erschließt sich nicht auf den ersten Blick. Die Entstehungszusammenhänge selbst sind historische Informationen. Um sie nachvollziehen zu können, gibt es Beständeübersichten, die den ganzen Reichtum eines Archivs aufblättern. Eine entsprechende Buchveröffentlichung zum Stadtarchiv Braunschweig wird der Öffentlichkeit vorgestellt.


Mitgliederversammlung und Vortrag

27.04.2017

  1. Dr. Heike Pöppelmann: Im Aufbruch. Reformation 1517-1617. Vorstellung des Konzepts zur großen Reformationsausstellung im BLM (öffentlich)
  2. Mitgliederversammlung (vereinsintern)


Gut gebrüllt. 850 Jahre Braunschweiger Löwe. Braunschweiger Studientag

10.03.2017

Anlässlich des 850-jährigen Jubiläums veranstalten das Braunschweigische Landesmuseum, das Herzog Anton Ulrich-Museum und der Braunschweigische Geschichtsverein einen interdisziplinären Studientag zur Frage, wie der Löwe als Bronzekunstwerk in der Forschung aktuell beurteilt wird.

Programm

Freitag, 10. März

15.00 Prof. Dr. Jochen Luckhart: Begrüßung

15.10 Dr. Heike Pöppelmann: Gut gebrüllt. 850 Jahre Braunschweiger Löwe. Einführung und aktuelle Fragestellungen

15.50 Dr. Christoph Bartels (Bochum): Das Montanwesen des Nordwestharzes im 12. Jahrhundert

16.30 Prof. Dr. Michael Brandt (Hildesheim): Die Werkstatt des Burg-Löwen: Braunschweiger Bronzekunst oder Bronzekunst in Braunschweig?

19.00 Dr. Holger Berwinkel (Berlin): Braunschweiger Löwe und römische Wölfin

Sonnabend, 11. März

10.0o Dr. Brage Bei der Wieden: Die Konkurrenz von Löwe und Pferd in der welfischen Herrschaftssymbolik

10.30 Prof. Dr. Thomas Scharff: Der Löwe als Symbol - wofür eigentlich?

11.15 Prof. Dr. Bernd Päffgen (München): Die Burg Dankwarderode im überregionalen Vergleich

11.45 Dr. Henning Steinführer: Zusammenfassung des Studientages


Reformator, Erzteufel oder Protokommunist? Thomas Müntzers Leben und Nachwirken

16.02.2017

Im Jahr 1514 wirkte Thomas Müntzer, der an der Michaeliskirche bepfründet war, für kurze Zeit auch in der Stadt Braunschweig. Obwohl er die Stadt schon nach kurzer Zeit wieder verließ, hatte sein Wirken in Braunschweig doch erkennbare Spuren hinterlassen. Der Direktor der Mühlhäuser Museen thematisiert in seinem Vortrag sowohl den historischen Müntzer als auch die zahlreichen späteren Interpretationen und Projektionen.


850 Jahre Braunschweiger Burglöwe

24.11.2016

Heinricus de Brunswic sum leo. Ich, Heinrich von Braunschweig, bin der Löwe. So verkündete Herzog Heinrich von Bayern und Sachsen auf Münzen sein Selbstverständnis als Fürst. In Braunschweig ließ der Herzog zwischen 1166 und 1176 einen Bronzelöwen von monumentalen Dimenstionen als Code der Macht auf die Bühne des Burgplatzes stellen. Über rund 850 Jahre hinweg prägt der Löwe nun die Stadt Braunschweig und ihre Wahrnehmung. Auf dem Podium diskutieren Experten die verschiedenen Aspekte historischer und aktueller "Löwenbilder" für Stadt und Region.


Kartoffelkrankheit und Nahrungskrise in Nordwestdeutschland

20.10.2016

Die Ausbreitung der sogenannten Kartoffelkrankheit in Deutschland seit 1845 und die damit verbundene Substenzkrise - "Great Famine" in Irland - ist heute weitgehend in Vergessenheit geraten. Ansgar Schanbacher hat diese historischen Ereignisse und die vermuteteten Wechselwirkungen mit der Revolution von 1848 auch im Braunschweigischen untersucht.


Die Entstehung der Neustadt in Braunschweig zur Zeit Kaiser Ottos IV.

21.04.2016

Prof. Dr. Wolfgang Meibeyer

Die verschiedenen Stufen der Stadtwerdung Braunschweigs gehören zu den häufig und ausführlich diskutierten Fragen der Stadtgeschichte. Im Rahmen des Vortrags wird aufgrund vor allem archäologischer und siedlungsgeographischer Befunde die Entstehung der Neustadt in der  Zeit um 1200 diskutiert, mit der die äußere Stadtgestalt zu einem Abschluss kam.

Blauer Saal, Stadtbibliothek (Schlossplatz 1), im Anschluss an die Mitgliederversammlung (ca. 19:45 Uhr)

21. April 2016


Einbürgerung Hitlers

17.03.2016

17. März 2016

Prof. Dr. Ulrich Menzel (Braunschweig)

Hitlers Einbürgerung im Freistaat Braunschweig 1932

Adolf Hitler wurde am 25.2.1932 von der Regierung des Freistaats Braunschweig zum Regierungsrat beim Landeskultur- und Vermessungsamt ernannt und zugleich an die Braunschweigische Gesandtschaft in Berlin abgeordnet. Aufgrund der Verbeamtung wurde der seit 1925 Staatenlose am nächsten Tag im Braunschweiger Polizeipräsidium eingebürgert. Dies war die Voraussetzung, dass Hitler im März 1932 gegen Hindenburg zum Reichspräsidenten kandidieren konnte. Im Vortrag werden die dramatischen Umstände der Einbürgerung, die politischen Konsequenzen für die „Machtergreifung“ im Januar 1933, aber auch für das Land Braunschweig und die mit der Einbürgerung befassten Akteure behandelt. Der Vortragende vertritt die These, dass Hitler sich dankbar gezeigt hat. Die außerordentliche Modernisierung, die die Region von Wolfsburg bis Salzgitter zwischen 1933 und 1942 erfahren hat, wäre ohne die Einbürgerung ausgeblieben.

Blauer Saal, Stadtbibliothek (Schlossplatz 1), Beginn 19:00 Uhr


Die Anfänge der Freikirchen im Herzogtum Braunschweig

29.05.2015

Akademie-Tagung Kirchengeschichtliches Symposium


Der Sachsenspiegel. Ein mittelalterliches Rechtsbuch von europäischen Rang mit fortwirkender Aktualität

23.04.2015

Der Sachsenspiegel ist eine zu Beginn des 13. Jahrhunderts von Eike von Repgow konzipierte systematische schriftliche Zusammenstellung des bis dahin nur mündlich überlieferten Gewohnheitsrechts. Das Rechtsbuch, das als das älteste größte Prosawerk in deutscher Sprache gilt, hatte europaweit bahnbrechende Wirkung und beeinflusste die Rechtsentwicklung jahrhundertelang. Gleichheit, Freiheit und Frieden waren die Säulen seiner Werteskala, Gottvertrauen das Fundament seines Rechtsverständnisses. Der Vortrag wird illustriert von Bildprojektionen aus dem Wolfenbütteler Sachsenspiegel, der zu den vier kostbaren "codices picturati" gehört.


"Montesquieu: Meine Reisen in Deutschland, 1728-1729"

18.04.2015


Der "Schwarze Herzog" in literarischen Zeugnissen

16.04.2015


Die Kriegsbilanz der Landesregion Braunschweig 1939-1950: Zerstörungen, Menschenverluste, Kriegsopfer und Kriegsfolgen

16.04.2015


Abgerechnet wird zum Schluss. Fürstliches Leben aus Rechnungsbüchern

08.04.2015

im Rahmen der Ausstellung "Hier wird regiert! Die Beamten im Dienste des durchlauchtigsten Herzogs Anton Ulrich", Herzogliche Kanzlei Wolfenbüttel, noch bis zum 03.05.2015.


Auf dem Weg nach Waterloo - Braunschweig und die Befreiungskriege

19.03.2015

Vortrag der gemeinsamen Veranstaltungsreihe zu 200 Jahre Waterloo und Quatrebras


Das Wachstum der Finanzgewalt

19.03.2015


Das Wolfenbütteler Jahr der Erinnerungskultur

18.03.2015

Festvortrag zur Eröffnung des Themenjahres 2015


Staatsgefärdende Frömmigkeit? Pietismus im Fürstentum

11.03.2015

im Rahmen der Ausstellung "Hier wird regiert! Die Beamten im Dienste des durchlauchtigsten Herzogs Anton Ulrich", Herzogliche Kanzlei Wolfenbüttel, noch bis zum 03.05.2015


Abt Jerusalem und Lessing: Wege der Aufklärung in Braunschweig-Wolfenbüttel

10.03.2015

Im Rahmen der Vortragsreihe: "Zeitgenossen in Lessings Umfeld"


Eine neue Beständeübersicht für das Stadtarchiv Braunschweig


11.01.2018

Buchpräsentation mit Vorträgen

Die Ordnung eines in Jahrhunderten gewachsenen Archivs erschließt sich nicht auf den ersten Blick. Die Entsehungszusammenhänge selbst sind historische Informationen. Um sie nachvollziehen zu können, gibt es Beständeübersichten, die den ganzen Reichtum eines Archivs aufblättern. Eine entsprechende Buchveröffentlichung zum Stadtarchiv Braunschweig wird an diesem Abend der Öffentlichkeit vorgestellt.

Roter Saal, Kulturinstitut
Schlossplatz 1, Beginn: 19:00 Uhr